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	<title>Fotobuch Blog &#187; Foto</title>
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	<description>Fotobücher und Digitale Fotografie</description>
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		<title>Bildkomposition &#8211; damit es im Fotobuch gut aussieht</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Sep 2008 05:14:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digitale Fotografie - Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalfotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalkamera]]></category>
		<category><![CDATA[Foto]]></category>
		<category><![CDATA[Fotograf]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Geheimnis gelungener Bilder, nicht nur bei der Digitalfotografie, liegt in einigen Grundregeln der Bildkomposition in Verbindung mit der richtigen Ausleuchtung und der Wahl eines interessanten Motivs. Dennoch muss klar sein, dass es keine „richtige“ oder „falsche“ Art gibt, ein Foto aufzunehmen.
L&#228;sst man zwei Fotografen die gleiche Szene fotografieren, werden wahrscheinlich beide attraktive Bilder machen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Das Geheimnis gelungener Bilder, nicht nur bei der Digitalfotografie, liegt in einigen <strong>Grundregeln der Bildkomposition</strong> in Verbindung mit der richtigen <strong>Ausleuchtung</strong> und der Wahl eines <strong>interessanten Motivs</strong>. Dennoch muss klar sein, dass es keine „richtige“ oder „falsche“ Art gibt, ein Foto aufzunehmen.<span id="more-42"></span></p>
<p style="text-align: justify;">L&auml;sst man zwei Fotografen die gleiche Szene fotografieren, werden wahrscheinlich beide attraktive Bilder machen, aber mit einer v&ouml;llig verschiedenen Bildkomposition. Das liegt daran, dass wir uns alle auf unsere ganz eigene Weise ausdr&uuml;cken.</p>
<p style="text-align: justify;">Betrachten Sie vor der Aufnahme aufmerksam die <strong>Szene</strong> und finden Sie den <strong>f&uuml;r Sie interessantesten Aspekt</strong>. Das erm&ouml;glicht eine gezielte Bildkomposition, um genau diesen Aspekt zu betonen. Werbefotos sind ein gutes Studienmaterial zur Bildkomposition.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein anderer Tipp ist, das <strong>Bild m&ouml;glichst ordentlich zu gestalten</strong>, damit nichts vom Hauptmotiv ablenkt. Zu viele Objekte im Hintergrund lassen die angestrebte Aussage untergehen. Wenn Sie Ihr <strong>Motiv</strong> nicht umrahmen k&ouml;nnen, versuchen Sie, es auf andere Weise zu <strong>isolieren</strong> – zum Beispiel durch einen unscharfen Hintergrund. Ein gut ausgeleuchtetes Objekt wirkt am besten vor einem dunklen Hintergrund und umgekehrt. Auch der kreative Einsatz von Farbe kann helfen, die <strong>Aufmerksamkeit des Betrachters</strong> zu erregen und das Motiv zu betonen.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Allgemeinen wirkt eine <strong>ungezwungene Ausgewogenheit</strong> in der Komposition eines Fotos &auml;sthetisch angenehmer als eine strenge Symmetrie. Vereinfacht ausgedr&uuml;ckt, ist es wirksamer, das Hauptmotiv aus der Mitte zu r&uuml;cken und mit einigen ausgew&auml;hlten Objekten zu arrangieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Man kann ein ganz allt&auml;gliches Motiv schon dadurch unterschiedlich darstellen, dass man die Kamera nur etwas nach oben, unten oder zur Seite bewegt. Suchen Sie eine <strong>Perspektive</strong>, die sich von den &uuml;blichen 08/15 Fotos abhebt – die meisten preisgekr&ouml;nten Fotografen zeichnen sich durch einen <strong>„ungew&ouml;hnlichen“ Blickwinkel</strong> aus.</p>
<p style="text-align: justify;">Bei einem Motiv wie einem <strong>Tier</strong> oder einem <strong>Menschen</strong> l&auml;sst man am besten etwas <strong>Platz im Vordergrund</strong>, sodass es sich in das Bild hinein zu bewegen scheint, statt aus ihm heraus. Bildelemente wie Stra&szlig;en, Fl&uuml;sse und Z&auml;une, die diagonal verlaufen, wirken dynamischer als horizontale Linien.</p>
<p style="text-align: justify;">Schlie&szlig;lich gibt es noch die wirklich hilfreiche <strong>„Drittel-Regel“</strong>. Diese Theorie, die sehr h&auml;ufig in Grafikdesign- und Fotografierkursen gelehrt wird, besagt, dass das <strong>Auge des Betrachters</strong> eines Fotos automatisch zu einem Punkt auf etwa <strong>zwei Drittel H&ouml;he des Fotos</strong> wandert. Zudem kann man die oben erw&auml;hnte asymmetrische Balance erreichen, indem man das Bild in Drittel aufteilt (horizontal und/oder vertikal).</p>
<p style="text-align: justify;">Es gibt zwar viele Arten, ein Foto auf Basis der Einteilung in Drittel wirkungsvoll anzuordnen, aber die Platzierung der <strong>Horizontlinie</strong> in der Landschaftsfotografie ist wohl eines der gebr&auml;uchlichsten Anwendungsgebiete. Liegt der thematische Schwerpunkt auf Land oder Wasser, befindet sich die Horizontlinie meist im unteren Drittel, sodass der Himmel die oberen zwei Drittel einnimmt.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie immer sind das nur Richtlinien; es gibt auch hier keine eisernen Regeln. Sie k&ouml;nnen zwar einem Einsteiger schnell zu annehmbaren Resultaten verhelfen, aber ein erfahrener Fotograf versucht, <strong>kreative Wege</strong> zu finden, diese Richtlinien au&szlig;er Acht zu lassen, um <strong>au&szlig;ergew&ouml;hnliche Ergebnisse</strong> zu erzielen.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Sch&ouml;ne an der <strong>Digitalfotografie</strong> ist, dass Jeder, ohne R&uuml;cksicht auf die Kosten wie fr&uuml;her bei der analogen Fotografie, seiner <strong>Kreativit&auml;t</strong> freien Lauf lassen und sich ausprobieren kann. „&Uuml;bung macht den Meister“!</p>
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		<title>Die Sache mit der Sch&#228;rfentiefe</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Sep 2008 16:55:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digitale Fotografie - Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Automatik]]></category>
		<category><![CDATA[Blende]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalkamera]]></category>
		<category><![CDATA[Foto]]></category>
		<category><![CDATA[Motiv]]></category>
		<category><![CDATA[Objektiv]]></category>
		<category><![CDATA[Schärfentiefe]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Motiv kann auf dem fertigen Foto unter Umst&#228;nden ganz anders wirken, als es durch den Kamerasucher der Digitalkamera aussah. Betrachtet man eine Szene mit blo&#223;em Auge, scheint alles mehr oder weniger gleich scharf, w&#228;hrend im Foto hinterher nur bestimmte Bereiche scharf abgebildet sind.
Dies ist eine Auswirkung des Effekts, den man Sch&#228;rfentiefe nennt. Die Grenzen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Das <strong>Motiv</strong> kann auf dem fertigen Foto unter Umst&auml;nden ganz anders wirken, als es durch den Kamerasucher der Digitalkamera aussah. Betrachtet man eine Szene mit blo&szlig;em Auge, scheint alles mehr oder weniger gleich <strong>scharf</strong>, w&auml;hrend im Foto hinterher nur bestimmte Bereiche scharf abgebildet sind.<span id="more-36"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Dies ist eine Auswirkung des Effekts, den man <strong>Sch&auml;rfentiefe</strong> nennt. Die Grenzen des Sch&auml;rfentiefebereichs (in dem das Bild scharf abgebildet wird) liegen vor und hinter dem Punkt, auf den man mit dem Sucher scharf gestellt hat. Die Gr&ouml;&szlig;e dieses Bereichs wird durch die <strong>Blenden&ouml;ffnung</strong>, die <strong>Brennweite des Objektivs</strong> und den <strong>Abstand</strong> zwischen Kamera und Motiv bestimmt. Durch Ver&auml;nderung dieser drei Faktoren wird auch die Sch&auml;rfentiefe eines Fotos ver&auml;ndert.</p>
<p style="text-align: justify;">Ist der gr&ouml;&szlig;te Teil eines Bildes scharf, spricht man von einer gro&szlig;en Sch&auml;rfentiefe. Ist nur ein Teil scharf, ist die Sch&auml;rfentiefe gering. Die Entscheidung &uuml;ber den Sch&auml;rfentiefebereich h&auml;ngt vom Motiv und der beabsichtigten <strong>Bildwirkung</strong> ab.</p>
<p style="text-align: justify;">Es besteht eine direkte Beziehung zwischen der Blenden&ouml;ffnung und der Sch&auml;rfentiefe – je kleiner die Blende, desto gr&ouml;&szlig;er die Sch&auml;rfentiefe. Um einen m&ouml;glichst gro&szlig;en Bereich des Fotos scharf abzulichten, verwendet man eine <strong>kleine Blende</strong> – am besten 16 oder sogar 22, wenn das Objektiv dies hergibt.</p>
<p style="text-align: justify;">Da die kleine Blenden&ouml;ffnung weniger Licht durchl&auml;sst, sollte man gegebenenfalls bei ung&uuml;nstigen Lichtverh&auml;ltnissen ein Stativ oder eine andere Stabilisierungshilfe verwenden. Die durch die kleine Blende notwendige lange Belichtungszeit f&uuml;hrt sonst zu verwackelten Bildern.</p>
<p style="text-align: justify;">Alternativ kann man sich auch auf ein Element des Bildes konzentrieren und den Rest in Unsch&auml;rfe versinken lassen. Daf&uuml;r w&auml;hlt man eine <strong>gro&szlig;e Blende</strong> (eine kleine „f“-Zahl). Dieser Wert h&auml;ngt vom verwendeten Objektiv ab. Bei einem 50-mm-Standardobjektiv mit fester Brennweite betr&auml;gt die maximale Blenden&ouml;ffnung etwa zwischen 1,8 und 2, bei einem Standard-Zoomobjektiv hingegen zwischen 3,5 und 4,5.</p>
<p style="text-align: justify;">Im <strong>Automatikmodus</strong> wird die Kamera meist eine Blende zwischen 8 und 11 w&auml;hlen, womit der gr&ouml;&szlig;te Teil des Bildes scharf wird. Wenn man eine geringe Sch&auml;rfentiefe erzielen m&ouml;chte, muss man die Blendeneinstellung selbst &uuml;bernehmen und die Kamera auf Belichtungsautomatik mit manueller Blendenwahl umstellen. Deshalb ist es wichtig, eine Digitalkamera mit manueller Einstellm&ouml;glichkeit zu kaufen, wenn man sein kreatives Potenzial voll aussch&ouml;pfen m&ouml;chte.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit einem<strong> Weitwinkelobjektiv</strong> erreicht man einen sehr gro&szlig;en Sch&auml;rfentiefebereich, sodass man leicht den gesamten Bildausschnitt scharf stellen kann. Aus diesem Grund sind viele preiswerte Kameras mit einem Objektiv mit k&uuml;rzerer Brennweite als 50 mm ausgestattet, mit denen man kaum unscharfe Bilder aufnehmen kann. Je weiter der Bildwinkel eines Objektivs ist, desto gr&ouml;&szlig;er ist die Sch&auml;rfentiefe. Im Gegensatz dazu ist der Sch&auml;rfentiefebereich eines <strong>Teleobjektivs</strong> eher begrenzt. Je l&auml;nger also die Brennweite eines Objektivs ist, desto k&uuml;rzer ist der scharf abgebildete Bereich.</p>
<p style="text-align: justify;">Die <strong>Entfernung zum Motiv</strong> ist ein recht wesentlicher Faktor: Je n&auml;her man an ein Motiv herangeht, desto geringer wird die Sch&auml;rfentiefe. Bei Makroaufnahmen reicht der Bereich nur wenige Millimeter vor und hinter das Motiv. Das kann hilfreich sein, wenn man das Motiv aus einem unruhigen Hintergrund herausl&ouml;sen m&ouml;chte.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn man nun aber keine Digitalkamera mit manueller Einstellm&ouml;glichkeit der Blende hat, sondern eine Digitalkamera mit Auotmatik, aber dennoch Effekte erzielen m&ouml;chte, gibt es ein paar kleine <strong>Tricks</strong>. Als Beispiel: Man m&ouml;chte eine Landschaft, zum Beispiel in den Bergen, scharf aufnehmen, und im Vordergrund eine Blume in der Mitte des Bildes unscharf davor – das kann ein ganz interessanter Effekt sein –, so w&uuml;rde bei einer Automatik die Blume im Vordergrund scharf werden und die Berge im Hintergrund unscharf. <strong>Trick</strong>: Die Kamera mit der Mitte des Sucherfeldes auf die Berge im Hintergrund neben der Blume schwenken, den <strong>Ausl&ouml;ser halb herunterdr&uuml;cken</strong>, aber noch nicht ausl&ouml;sen, den Ausl&ouml;ser gedr&uuml;ckt halten, in die richtige Position f&uuml;r das Foto zur&uuml;ckschwenken und den Ausl&ouml;ser ganz herunterdr&uuml;cken. Man wird den gew&uuml;nschten Effekt erzielen. Warum? Beim leichten Andr&uuml;cken des Ausl&ouml;sers stellt sich die Automatik auf das Motiv ein, das in der <strong>Mitte des Bildausschnitts</strong> im Sucher ist. Ist das ein Motiv, das nahe liegt, stellt sich die Sch&auml;rfentiefe darauf ein, ist dagegen das Motiv weit weg wie in unserem Beispiel die Berge, stellt sich die Blende darauf ein und beim Anvisieren der nahe stehenden Blume danach bleibt diese Einstellung, wenn man den Ausl&ouml;ser leicht eingedr&uuml;ckt h&auml;lt. Auf diese Art kann man auch Gegenst&auml;nde oder Personen, die sich nicht in der Bildmitte befinden, scharf einstellen. M&ouml;chte man dagegen eine Person vor einer Landschaft scharf haben und die Landschaft dahinter unscharf, sollte man sich einen gr&ouml;&szlig;eren Gegenstand suchen, der in der entsprechenden Entfernung zu einem steht wie die aufzunehmende Person beim Fotografieren (zum Beispiel ein Haus), beziehungsweise so nah an diesen Gegenstand herangehen, wie man f&uuml;r das geplante Bild an der Person stehen will, und die oben beschriebene Prozedur durchf&uuml;hren. Die Blende stellt sich dann auf das Haus ein (dies f&uuml;llt den Sucher aus, die Person nicht, deshalb w&uuml;rde Person und der Hintergrund beide scharf werden bei der Automatik, wenn man sie nicht austrickst).</p>
<p style="text-align: justify;">Mit solchen kleinen Spielereien kann man selbst mit einer Automatikkamera etwas Kreativit&auml;t walten lassen.</p>
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