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	<title>Fotobuch Blog &#187; Schärfentiefe</title>
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	<description>Fotobücher und Digitale Fotografie</description>
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		<title>Die Sache mit der Schärfentiefe</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Sep 2008 16:55:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digitale Fotografie - Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Automatik]]></category>
		<category><![CDATA[Blende]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalkamera]]></category>
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		<category><![CDATA[Schärfentiefe]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Motiv kann auf dem fertigen Foto unter Umständen ganz anders wirken, als es durch den Kamerasucher der Digitalkamera aussah. Betrachtet man eine Szene mit bloßem Auge, scheint alles mehr oder weniger gleich scharf, während im Foto hinterher nur bestimmte Bereiche scharf abgebildet sind. Dies ist eine Auswirkung des Effekts, den man Schärfentiefe nennt. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Das <strong>Motiv</strong> kann auf dem fertigen Foto unter Umständen ganz anders wirken, als es durch den Kamerasucher der Digitalkamera aussah. Betrachtet man eine Szene mit bloßem Auge, scheint alles mehr oder weniger gleich <strong>scharf</strong>, während im Foto hinterher nur bestimmte Bereiche scharf abgebildet sind.<span id="more-36"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Dies ist eine Auswirkung des Effekts, den man <strong>Schärfentiefe</strong> nennt. Die Grenzen des Schärfentiefebereichs (in dem das Bild scharf abgebildet wird) liegen vor und hinter dem Punkt, auf den man mit dem Sucher scharf gestellt hat. Die Größe dieses Bereichs wird durch die <strong>Blendenöffnung</strong>, die <strong>Brennweite des Objektivs</strong> und den <strong>Abstand</strong> zwischen Kamera und Motiv bestimmt. Durch Veränderung dieser drei Faktoren wird auch die Schärfentiefe eines Fotos verändert.</p>
<p style="text-align: justify;">Ist der größte Teil eines Bildes scharf, spricht man von einer großen Schärfentiefe. Ist nur ein Teil scharf, ist die Schärfentiefe gering. Die Entscheidung über den Schärfentiefebereich hängt vom Motiv und der beabsichtigten <strong>Bildwirkung</strong> ab.</p>
<p style="text-align: justify;">Es besteht eine direkte Beziehung zwischen der Blendenöffnung und der Schärfentiefe – je kleiner die Blende, desto größer die Schärfentiefe. Um einen möglichst großen Bereich des Fotos scharf abzulichten, verwendet man eine <strong>kleine Blende</strong> – am besten 16 oder sogar 22, wenn das Objektiv dies hergibt.</p>
<p style="text-align: justify;">Da die kleine Blendenöffnung weniger Licht durchlässt, sollte man gegebenenfalls bei ungünstigen Lichtverhältnissen ein Stativ oder eine andere Stabilisierungshilfe verwenden. Die durch die kleine Blende notwendige lange Belichtungszeit führt sonst zu verwackelten Bildern.</p>
<p style="text-align: justify;">Alternativ kann man sich auch auf ein Element des Bildes konzentrieren und den Rest in Unschärfe versinken lassen. Dafür wählt man eine <strong>große Blende</strong> (eine kleine „f“-Zahl). Dieser Wert hängt vom verwendeten Objektiv ab. Bei einem 50-mm-Standardobjektiv mit fester Brennweite beträgt die maximale Blendenöffnung etwa zwischen 1,8 und 2, bei einem Standard-Zoomobjektiv hingegen zwischen 3,5 und 4,5.</p>
<p style="text-align: justify;">Im <strong>Automatikmodus</strong> wird die Kamera meist eine Blende zwischen 8 und 11 wählen, womit der größte Teil des Bildes scharf wird. Wenn man eine geringe Schärfentiefe erzielen möchte, muss man die Blendeneinstellung selbst übernehmen und die Kamera auf Belichtungsautomatik mit manueller Blendenwahl umstellen. Deshalb ist es wichtig, eine Digitalkamera mit manueller Einstellmöglichkeit zu kaufen, wenn man sein kreatives Potenzial voll ausschöpfen möchte.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit einem<strong> Weitwinkelobjektiv</strong> erreicht man einen sehr großen Schärfentiefebereich, sodass man leicht den gesamten Bildausschnitt scharf stellen kann. Aus diesem Grund sind viele preiswerte Kameras mit einem Objektiv mit kürzerer Brennweite als 50 mm ausgestattet, mit denen man kaum unscharfe Bilder aufnehmen kann. Je weiter der Bildwinkel eines Objektivs ist, desto größer ist die Schärfentiefe. Im Gegensatz dazu ist der Schärfentiefebereich eines <strong>Teleobjektivs</strong> eher begrenzt. Je länger also die Brennweite eines Objektivs ist, desto kürzer ist der scharf abgebildete Bereich.</p>
<p style="text-align: justify;">Die <strong>Entfernung zum Motiv</strong> ist ein recht wesentlicher Faktor: Je näher man an ein Motiv herangeht, desto geringer wird die Schärfentiefe. Bei Makroaufnahmen reicht der Bereich nur wenige Millimeter vor und hinter das Motiv. Das kann hilfreich sein, wenn man das Motiv aus einem unruhigen Hintergrund herauslösen möchte.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn man nun aber keine Digitalkamera mit manueller Einstellmöglichkeit der Blende hat, sondern eine Digitalkamera mit Auotmatik, aber dennoch Effekte erzielen möchte, gibt es ein paar kleine <strong>Tricks</strong>. Als Beispiel: Man möchte eine Landschaft, zum Beispiel in den Bergen, scharf aufnehmen, und im Vordergrund eine Blume in der Mitte des Bildes unscharf davor – das kann ein ganz interessanter Effekt sein –, so würde bei einer Automatik die Blume im Vordergrund scharf werden und die Berge im Hintergrund unscharf. <strong>Trick</strong>: Die Kamera mit der Mitte des Sucherfeldes auf die Berge im Hintergrund neben der Blume schwenken, den <strong>Auslöser halb herunterdrücken</strong>, aber noch nicht auslösen, den Auslöser gedrückt halten, in die richtige Position für das Foto zurückschwenken und den Auslöser ganz herunterdrücken. Man wird den gewünschten Effekt erzielen. Warum? Beim leichten Andrücken des Auslösers stellt sich die Automatik auf das Motiv ein, das in der <strong>Mitte des Bildausschnitts</strong> im Sucher ist. Ist das ein Motiv, das nahe liegt, stellt sich die Schärfentiefe darauf ein, ist dagegen das Motiv weit weg wie in unserem Beispiel die Berge, stellt sich die Blende darauf ein und beim Anvisieren der nahe stehenden Blume danach bleibt diese Einstellung, wenn man den Auslöser leicht eingedrückt hält. Auf diese Art kann man auch Gegenstände oder Personen, die sich nicht in der Bildmitte befinden, scharf einstellen. Möchte man dagegen eine Person vor einer Landschaft scharf haben und die Landschaft dahinter unscharf, sollte man sich einen größeren Gegenstand suchen, der in der entsprechenden Entfernung zu einem steht wie die aufzunehmende Person beim Fotografieren (zum Beispiel ein Haus), beziehungsweise so nah an diesen Gegenstand herangehen, wie man für das geplante Bild an der Person stehen will, und die oben beschriebene Prozedur durchführen. Die Blende stellt sich dann auf das Haus ein (dies füllt den Sucher aus, die Person nicht, deshalb würde Person und der Hintergrund beide scharf werden bei der Automatik, wenn man sie nicht austrickst).</p>
<p style="text-align: justify;">Mit solchen kleinen Spielereien kann man selbst mit einer Automatikkamera etwas Kreativität walten lassen. Also viel Spaß beim <a href="http://www.backlinkportal.de/Freizeit_Hobbys/Fotografieren/">Fotografieren</a>.</p>
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		<title>Digitalkamera: Welche Funktionen braucht man?</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Sep 2008 07:38:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digitale Fotografie - Kameras]]></category>
		<category><![CDATA[Bildbearbeitungsprogramm]]></category>
		<category><![CDATA[Blitz]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalkamera]]></category>
		<category><![CDATA[Funktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Schärfentiefe]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt eine Reihe typischer Situationen, in denen man Digitalkamera einsetzt, aber nicht jedes Modell ist für alle Verwendungszwecke gleich gut geeignet. Die unterschiedlichen Anwendungen stellen an die Funktionen der Kamera ganz verschiedene Ansprüche. Im Urlaub: Ein ganz entscheidendes Kriterium bei Urlaubskameras ist die Speicherkapazität, die in erster Linie von der Größe der verwendeten Speicherkarte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Es gibt eine Reihe typischer Situationen, in denen man Digitalkamera einsetzt, aber nicht jedes Modell ist für alle Verwendungszwecke gleich gut geeignet. Die unterschiedlichen Anwendungen stellen an die <strong>Funktionen</strong> der Kamera ganz verschiedene Ansprüche.<span id="more-25"></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Im Urlaub</strong>: Ein ganz entscheidendes Kriterium bei Urlaubskameras ist die <strong>Speicherkapazität</strong>, die in erster Linie von der Größe der verwendeten <strong>Speicherkarte</strong> abhängt. Wer viel Speicher möchte, kann sich natürlich mehrere Karten anschaffen. Allerdings sind manche Speicherkarten, obwohl die Preise in den letzten Jahren sehr gesunken sind, nicht ganz billig. Man kann aber auch über Alternativen nachdenken. Eine elegante Lösung ist zum Beispiel eine Zwischenspeicherung der Bilder auf einem anderen Speichermedium, etwa einem USB-Stick, was unter Umständen auch weitere Vorteile hat.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Daheim und unterwegs</strong>: Eine Kamera, die in allen Lebenslagen als ständiger Begleiter dabei ist, sollte <strong>leicht und kompakt</strong> sein, damit sie beispielsweise in einer Gürteltasche verstaut werden kann. Für diesen Vorteil muss man allerdings in mancher Hinsicht ein paar <strong>Abstriche </strong>machen: Der Blitz einer solchen Kamera ist so nah am Objektiv und so winzig, dass es bei Personenaufnahmen mit Sicherheit zu den unschönen <strong>roten Augen</strong> kommt. Das kann man allerdings mit einem <strong>Bildbearbeitungsprogramm</strong> später wieder weitgehend entfernen. Bei einer solchen Alltagskamera braucht man allerdings keinen besonders großen Wert auf eine hohe <strong>Auflösung</strong> zu legen, denn die Bilder werden den Weg in ein Fotoalbum oder Fotobuch nur in seltenen Fällen finden. Zum Ansehen am Bildschirm ist eine Auflösung von <strong>zwei Megapixel</strong> absolut ausreichend, so dass man eine solche Kamera sehr günstig bekommen kann.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Repro und Dokumentation</strong>: Unkompliziert und schnell lassen sich mit einer Digitalkamera zum Beispiel Fahrpläne, Schriftstücke und Bedienungsanleitungen ablichten. Außerdem kann man ohne zusätzlichen finanziellen Aufwand ganze Arbeitsabläufe in einzelnen Schritten festhalten und dokumentieren. Dabei muss die verwendete Digitalkamera für die Aufnahme auch feinster Details mindestens auf 20 Zentimeter Abstand, besser noch weniger, scharf fokussieren können und sollte über eine Auflösung von mindestens <strong>zwei bis vier Megapixel</strong> verfügen. Gelegentlich kann es hilfreich sein, wenn die Kamera einen <strong>Blitzschuh</strong> oder eine Synchronbuchse besitzt, damit ein externer Blitz für eine gleichmäßigere Ausleuchtung angeschlossen werden kann. Für eine <strong>Reproduktion</strong> von gedruckten Texten ist ein einstellbarer <strong>Schwarzweißmodus</strong> nützlich, der außerdem noch Speicherplatz spart. Für Reprozwecke sollte man auf eine <strong>Verzeichnungsfreiheit</strong> des Objektivs achten, damit im Bild nicht gerade Linien gekrümmt erscheinen. Kameras mit einem sehr großen Zoombereich machen in dieser Hinsicht nicht immer eine gute Figur. Um aus geringer Entfernung dreidimensionale Gegenstände zu dokumentieren, ist die <strong>Schärfentiefe</strong>, die Digitalkameras besitzen, sehr vorteilhaft. Die <strong>Videoaufnahmefunktion</strong>, die sehr viele Kameras bieten, kann für eine Dokumentation sehr hilfreich sein, vor allem, wenn die Kamera zusätzlich <strong>Tonaufnahmen</strong> gestattet. Eine hohe Qualität kann man von solchen Filmchen allerdings nicht erwarten.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Spezialeinsätze</strong>: Wenn die Kamera über ein zusätzliches <strong>Filtergewinde</strong>, ein Gewinde außen um das Objektiv herum, so kann man auch bei Digitalkameras Effekt- oder Farbfilter und Weitwinkel- sowie auch Telekonverter verwenden. Damit ergeben sich viele spannende Einsatzmöglichkeiten. Mit einem passenden Adapter kann die Kamera beispielsweise sowohl an ein Teleskop als auch an ein Mikroskop angeschlossen werden. Das ermöglicht spektakuläre Aufnahmen.</p>
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